Oberliga-Teilnahme keineswegs beschlossen

So ist das in unserer schnellebigen Medienwelt. Da vermeldet eine Zeitung – in diesem Fall die NP -, dass die Hannover Scorpions in der kommenden Saison definitiv in der Oberliga spielen werden, und kurz darauf rauscht diese Meldung ungefiltert quer durch die Republik. Nur, dass sich nach kurzer Nachfrage bei Manager Marco Stichnoth herausgestellt hat, dass noch gar keine Entscheidung gefallen ist. Also: Tief durchatmen und abwarten. Bis Sonnabend wird es keinen neuen Sachstand geben – und vielleicht auch danach noch nicht so bald. Schließlich reden wir über das deutsche Eishockey ;-)

Leider haben wir die Falschmeldung auch kurzzeitig auf unserer Internetseite übernommen, aber inzwischen ist sie schon wieder gelöscht. Und zur besseren Übersicht kommen hier noch einmal die drei möglichen Szenarien:

Variante 1 – Die Scorpions bleiben in der DEL: Das würde nur dann passieren, wenn Schwenningen von den anderen DEL-Gesellschaftern nicht aufgenommen wird oder die Wild Wings an der Lizenzierungshürde scheitern. Die Scorpions würden dann mit einem Minietat in die Saison gehen, um die Lizenz nicht verfallen zu lassen und sich zugleich die Möglichkeit zu erhalten, sie zu einem späteren Zeitpunkt zu verkaufen.

Variante 2 – Die Scorpions spielen in der 2. Liga: Das funktioniert nur dann, wenn diese 2. Liga unter dem Dach des DEB startet. Für eine Teilnahme an der DEL II fehlen den Scorpions laut Stichnoth die nötigen Sponsoren (der ein Etat von 2 Mio. Euro nötig wäre) und eine entsprechende Halle (weil laut Lizenzvorgaben 3000 Zuschauer als Mininmalgröße der Stadien festgelegt sind). Sollten die bislang mit dem DEB auf Konfrontationskurs fahrenden Zweitligisten bis zum Auslaufen der Frist am Freitagabend aber noch einlenken und sich für die 2. Liga beim DEB melden, würden die Scorpions wohl dort spielen – wenn sie denn genug Geld zusammenbekommen.

Variante 3 – Die Scorpions spielen Oberliga: Für den Fall, dass die DEL II kommt, würde es einen kompletten Neustart samt Derby gegen die Indians in der Oberliga geben. Als Spielstätte stünde dann die Soccio-Hall in Langenhagen fest, in der wohl auch in der 2. Liga gespielt würde. Angedacht ist vorerst eine regionalle Vorrunde, der dann eine bundesweite Qualifikationsrunde für eine zu gründende 2. Liga in der übernächsten Saison folgen würde.

Fazit: Abwarten – und Eistee trinken. Ich persönlich rechne am ehesten mit der Variante 3. Sei es, weil die Zweitligisten hart bleiben oder weil die Scorpions nicht den nötigen Etat für eine bundesweite 2. Liga zusammenbekommen. Aber wer weiß das schon…

35 Kommentare

  1. MAC sagt:

    Variante 1: Die sind doch alle froh, wenn wir weg sind :)

    Zur Variante 2. Also , wenn wir keine 2 Millionen für eine DEL 2 haben, dann hätten wir sie auch nicht für eine Bundesliga 2. Mit einer 1800 Zuschauer Halle lassen sich nicht 1,5- 2 Millionen refinanzieren.

    Es wird Variante 3 oder nichts, nüscht, nada, nitschewo geben.

    Variante 4,Wir warten bis der Maschsee Eis bietet, bzw. es geht nicht weiter

    MAC

  2. Anonymous sagt:

    Die Jungs von der NP zitieren doch Marco Stichnoth, der ja gesagt haben soll das man einen Zweitligaetat nicht stemmen kann. Ich dachte eigentlich, dass Zitate – Zitate sind und nicht durch die Pressefreiheit interpretiert werden können. Als Eishockey-Fan wünsch’ ich mir die Fusion und somit ein Zweitliga-Team mit Perspektive für Hannover. Alles andere ist reine Geldverbrennerei – sowohl auf Indians, als auch auf Scorpions-Seite.

    • Björn Franz sagt:

      @Anonymous: Dabei ging es aber wohl – so sagt es jedenfalls ein ziemlich angefressener Stichnoth – lediglich um den Etat für die DEL II. Da ist dann vielleicht ein wenig was durcheinander geraten… Aber das mit der Fusion kann man sciherlich so sehen. Auch wenn es gegen solch eine Zukunftsoption sicherlich reichlich Proteste geben würde.

      • Chris sagt:

        Das es Proteste geben wird ist klar, liegt in der Natur der Sache. Aber nicht die, die am lautesten Schreien haben
        1. Recht
        und
        2. die Mehrheit.
        Sowohl den Indians-, als auch den Scorpions-Fans sind binnen weniger Wochen die Eishockeyherzen gebrochen worden. Das sollte doch verbinden. Diese Eishockeyfans, die realistisch eingesehen haben, dass zwei Teams einer Randsportart in einer Stadt wie Hannover nicht professionell nebeneinander existieren können, sind sicherlich in der Mehrheit. Soviel verbohrte “Nur-der-ESC-“- oder “nur ECHte Hannoveraner” wird es nicht mehr geben. Die, die es gibt werden am lautesten Schreien, dazu siehe oben. Anonymus heißt übrigens Chris, hat vorhin nur zu schnell gedrückt.

        • Björn Franz sagt:

          Hi Chris, es wäre schön, wenn du damit recht behalten würdest. Ich persönlich fürchte allerdings, dass wir uns im kommenden Winter auf Derbys voller Rivalität und Sticheleien auf den Rängen einstellen müssen. Wohin das dann führen soll, weiß ich nicht so recht.

          • Lutz sagt:

            Solange diese Sticheleien auf den Rängen mit witzigen Choreos bleibt, ist doch alles gut und macht dann vielleicht sogar noch Spass.
            Ich gehöre zu den “Pferdeturm-Hardliner”, bin aber sehr wohl Eishockeyfan und trinke sehr gerne mit jedem Eishockeyfan davor, in den Pausen und danach, ein Bier.
            Das es auch Eishockeyfans gibt, die dies genau so sehen, beweisen für mich seit Jahren Scorpions IG Wunstorf. Sie sind jedes Jahr bei unserem Bowling Turnier am ersten Juliwochenende dabei. Es wird kurz gefrotzelt und dann gemeinsam Party gemacht. Wenn du an dem WE noch nichts vor hast kannst du gerne vorbeikommen.

        • Anonymous sagt:

          Nein niemals, lieber spielen wir halt über jahre wieder Oberliga. Kapiert es endlich!!!!!!!!!!

          Ausserdem wer bestimmt denn wofür die Mehrheit ist?…. Du?

        • lemmie sagt:

          Die Scorpions waren defizitär und die Indians ebenfalls. Und Du meinst, wenn man das zusammenmixt kommt da ein Plus raus? Ich glaube das ist ein Luftschloss. In Deutschland ist man spätestens ab Liga 2 auf Mäzenentum angewiesen. Einfach mal, wie die bayerischen Vereine(Füssen, Tölz, etc.) der OL Süd, kleinere Brötchen backen und mit der Liga zufrieden sein. Wenn man eine verlässliche!! OL Nord etabliert und dort kontinuierlich arbeitet, kann das, ähnlich wie seinerzeit die HackerPschorr Liga, eine kleine “Erfolgsstory” werden. Adendorf, Bremen, HSV, HH Crocodiles, Nordhorn, Timmendorf, Scorps, Indians. Und wenn man da mit vernünftigen Durchführungsbestimm-
          ungen arbeitet, werden mglw. weitere Nordvereine animiert dazu zu kommen. ESC Wedemark, Braunlage, Salzgitter, Harsefeld mglw. kommt Rostock zurück und sogar BHV fallen mir da ein.
          Alles geografisch schön nah beieinander und es bestünde u.a. die Möglichkeit Eigengewächse zu integrieren. Und so weiter und so fort…

          • Henne sagt:

            Es geht nich darum ob es ab den Zeitpunkt in dem die beiden Vereine zu einem verschmelzen sofort schwarze Zahlen schreiben oder nicht – aber diese Chance das der ewige Konkurrenzkampf um neue Zuschauer sowie neue Sponsoren endlich ein ende haben kann – die sollte man sich doch nicht entgehen lassen, oder doch?

            Klar würde ich auch gern weiterhin meine rot-weiß-schwarz Sachen anziehen und ich hänge auch an den Scorpions – aber aus wirtschaftlicher Sicht muss dieser Punkt passieren, damit sich aus dem Produkt Eishockey in Hannover endlich wieder einmal was entwickeln kann… Und der Zeitpunkt könnte nicht besser sein…

            Ich sehe dies eben als Chance und würde es begrüßen wenn man diese nutzt.

            Aber diese Diskussion ist ja inzwischen fast so alt wie Hannover selbst *lacht*

            Gruß
            Henrik

  3. Thompson sagt:

    Wow, schon im zweiten Post wieder die Fusion. *Gähn*

    Back 2 Topic: Denke auch es wird Variante 3. Damit dürften dann ja die Jets nicht mehr existieren?

    Schade hätte mir ja eher gewünscht das die Scorpions wieder aus der Wedemark agieren. Sprich die “ESC Wedemark Scorpions” der Haselbachers gepusht werden.
    Als Türmler freu ich mich auf die Derbies. Bin gespannt wieviele Zuschauer da zu den Scorpions kommen werden. Da die Scorpions jetzt auch “Rumpel”hockey in einer kalten Halle bieten wird sich zeigen wieviele Fans das sehen wollen. Bei uns denke ich schon das der Schnitt bei 1500-2000 Zuschauern liegen wird, der harte Kern eben.
    Es wird sich zeigen wie mittelfristig die Perspektiven sind (jemals wieder Aufstieg?) und daran wird sich der Zuschauerzuspruch auf Dauer orientieren.

    • MAC sagt:

      Wenn die Preise stimmen kommen bei Euch locker wieder an die 3000 und bei einem möglichen Derby wird die BUde voll sein. Ich denke viele von “euch” rechnen mit guten Zuschauerzahlen.

      • Thompson sagt:

        Die Preise werden sicher stimmen, es ist halt Oberliga viel darf da nicht verlangt werden, bzw. nicht mehr oder gleich viel wie früher.
        Aber 3000 werden es wohl eher nur bei den wichtigen Spielen und um Weihnachten rum. Die Derbies werden ja wohl hoffentlich ausverkauft sein, hüben wie drüben. Aber der Durchschnitt liegt dann wohl doch eher zwischen 1500 und 2000 Zuschauern.

        • MAC sagt:

          Das klingt gleich böser als es gemeint ist.

          Aber seit wann geht es bei Euch um wirklich guten Sport ? Turm Steht,der ECH spielt, Eis ist da, Gegner läuft über selbiges, Ticket kostet 10- 15 Euro , ein Gilde für „2 Euro was weiß ich“ und die Show läuft. Ich sehe keinen Grund wieso in der Oberliga weniger kommen sollten als in der 2ten Bundesliga ?! Im Gegenteil nach der Insolvenz-Geschichte, dem Zusammenhalt, könnte die Bude voller werden.

  4. hannes sagt:

    Ich weiß nicht so recht was sich viele immer wieder davon versprechen wenn beide Vereine sich tatsächlich zusammen schließen würden. Das würde überhaupt nichts ändern. Es reicht eigentlich wenn ein Verein verschwindet und da sind wir ja langsam auf dem besten Weg ;)

    • MAC sagt:

      Es liegt an der utopischen Idee, dass man gemeinsam mehr ist und etwas erreichen könnte.

      Das Thema Fusion ist durch. Wissen wir doch jetzt. SO bekloppt es klingt aber wenn die Scorpions nicht mehr wären, würde ich mir als Ersatz schon aus Prinzip kein Eishockey am Turm anschauen. Man ist dort nicht erwünscht. Bei einer Zusammenarbeit als ECHannover Scorpions würde ich hingehen, dann hättet ihr eure Halle (hust) sowie ECH und ich zumindest den teil einer Erinnerung an einen Namen und wahrscheinlich besseren Sport als Oberliga. Wird nie passieren keine angst.

      Hannovers Eishockey spiegelt im Kern genau das Problem des deutschen Eishockeys wieder. Es fehlt am Blick über den Horizont und an richtigen Entscheidungen aus gründen von falscher Eitelkeit! (Ich nehme mich da nicht aus)

      Jetzt müssen wir halt versuchen etwas in Langenhagen mit Substanz aufzubauen. Vielleicht klappt es sogar.

      MAC

  5. Anonymous sagt:

    …”auf dem besten weg”..im Sinne von “Indians sind traditionell immer auf dem Weg in die nächste Pleite”?

    • hannes sagt:

      Ja aber trotzdem ist der ECH auch immer wieder zurück!!

      Wer weiß denn schon wo der andere Verein mittlerweile wäre, wenn dieser nicht über zig Jahre künstlich am Leben gehalten worden wäre!

  6. Wallyfan sagt:

    Die Scorpions schaden sich grad mal wieder selber, man könnte meinen das ist Absicht.

    Statt auf der “Jetzt erst recht”-Welle zu surfen, bietet man wiederholt ein Bild der Inkonsequenz, boshaft gesagt Planlosigkeit vom Feinsten, wir spielen hier oder dort oder es bleibt alles beim Alten…

    • Klaus sagt:

      Man muss sich wirklich fragen, was die Verantwortlichen da machen und ob es da nicht irgendwelche Interessenskonflikte gibt. Wer als Vorstand so agiert, der sollte schnellstens sein Amt abgeben.

  7. Randolf sagt:

    Mir tun die Fans aus Langenhagen leid. Haben sich jahrelang für ihren Verein eingesetzt und dürfen nun ihre Farben und Identität abstreifen und “allez esc” singen oder zu Hause bleiben…

  8. balou sagt:

    Woher willst du das wissen ?? Ich kann mir durchaus vorstellen, das man die Scorpions als Mannschaft nur oben draufpackt. Der Unterbau könnte weiterhin Jets bleiben.

  9. Jens sagt:

    @Björn
    Könntest Du mir mal erklären warum ein Bundesliga 2 Etat günstiger kommen sollte als ein DEL 2 Etat? Insbesondere da ja nicht zuletzt der DEB immer wieder betont das DEL 2 Konzept würde im Vergleich zu seinen Vorstellungen bzw der bisherigen ESBG Liga gar keine großen Neuerungen bringen. Oder reden wir hier von einer 2.DEB Liga die parallel zur DEL 2 spielt und damit defakto (sportlich) unterhalb dieser einzuordnen wäre?

    • Björn Franz sagt:

      @Jens: Der entscheidende Unterschied ist meines Wissens nach, dass sich die DEL II ein Reglement gegeben hat, das sich sehr nah an die DEL anlehnt. Darin ist wohl ein Minimaletat von zwei Millionen Euro ebenso vorgeschrieben wie ein Stadion mit einem Fassungsvermögen von mindestens 3000 Zuschauern. In einer 2. Liga unter dem Dach des DEB wäre es jedem Klub selbst überlassen, wie hoch sein Etat ist. Daher ist dort auch ein Spielbetrieb mit einem Etat von 1,2 oder 1,3 Millionen Euro möglich.

      • GuinnessGunnar sagt:

        Hallo?
        Wenn die 10 Vereine, die in der 2. Liga spielen wollen, einen Mindestetat von 2 Mio. beschlossen haben, werden sie alle den mehr oder weniger stemmen (können). Zumindest mit einer entsprechenden Mannschaf an den Start gehen (vielleicht nicht durchhalten), auch in einer DEB geführten 2. Liga. Und da wollen die Scorpions mit einem Etat von 1,2 oder 1,3 dann mitspielen. Nun gut, die Halle in Lgh fasst ja nur 1200, da könnte das dann wenigstens eine prozentuale Auslastung wie bisher geben, wenn 400 Leute sich dass dann antun wollen.

        • Björn Franz sagt:

          Wie hoch der Etat der Scorpions in der kommenden Saison sein wird, weiß ich nicht. Die 1,2 oder 1,3 Millionen waren nur eine Beispielsumme, um den Unterschied zwischen den beiden Ligen zu verdeutlichen. Und by the way: Nach meinen Infos hat die Soccio-Halle ein Fassungsvermögen von 1800 Zuschauern.

          • GuinnessGunnar sagt:

            Gut das war überspitzt mit der Zuschauerzahl. Nur was ich meine war eben der wirtschaftliche Unterschied, der bestehen würde zwischen den Vereinen die DEL wollen und Skorpions, welches sich wahrscheinlich auch auf den sportlichen Erfolg und dann auf die Zuschauerzahlen auswirken würde. (Siehe Indians, die sich überissen haben, obwohl sie sportlich nur 12,9,8,11 wurden, also wirtschaftlich wahrscheinlich eben in der unteren Hälfte waren).

      • Jens sagt:

        Das mit den 2 Millionen habe ich bisher noch nirgendwo anders gehört… Alles was mir bekannt ist, ist dass bei der Lizenzprüfung “angezogen” werden soll.

        Darüber hinaus bin ich auch bei Gunnar. Wenn die 2. ligisten mit Etats von 2+X Millionen planen und die Stichnoth von vornherein sagt, er kann da nicht mal annähernd ran, welchen Sinn hätte eine solche Teilnahme “auf Teufel komm raus” dann?

        Und wie ist eigentlich in dieser ganzen Geschichte die schon mal vernommene Spekulation zu werten, M.S. wäre als hauptamtlicher Ligendirektor für die 2. DEB-Liga vorgesehen?

  10. NochGanzNeu sagt:

    Also wenn man mal davon ausgeht, dass Indians wie auch Scorpions nächste Saison ein paar Spieler aufs Eis bringen, die zumindest mal hin und wieder die Scheibe treffen, dann wird ein Derby Scorpions-Indians die Massen elektrisieren. Da werden selbst Björns (uns momentan allen etwas lahm erscheinende :-))Finger plötzlich wieder flink werden und diesen Blog mit Leben erfüllen. Ich sage mal, ganz unabhängig von der Liga, werden sich 3500-4000 Zuschauer finden, die dieses Spiel sehen wollen. Ziehen die Scorpions dann in die TUI-Arena um, oder müssen alle, die dieses Spiel sehen wollen, vorher eine Dauerkarte von Herrn Stichnoth erwerben?
    Abgesehen davon halte ich die Oberliga für ein gefährliches Unterfangen. In Kassel und Frankfurt, war das anfangs alles euphorisch, blöd nur, dass Thomas Owers Bad Nauheimer aufgestiegen sind…
    Ich mache nochmal Variante 5 auf. Von den jetzigen DEL II-Befürwortern fallen ein paar um. Es gibt eine 2. Bundesliga mit den Scorpions und weil die (wilde) DEL II-Liga noch ein paar Vereine benötigt, kommen Kassel und Frankfurt da noch dazu. Und wer weiß, wenn die Zahl der Teilnehmer dann ungerade ist, wird sie vielleicht durch die Indians begradigt.
    Eishockey in Deutschland bedeutet:
    1.) Interessante, spannende Playoffs.
    2.) Quälend lang(weilig)e Vorrunde,
    3.) Spannung (positiv) oder Theater (negativ ausgedrückt), vor allem dann, wenn kein Eishockey gespielt wird.
    4.) Kaum auflösbares Festkleben von Personen, die (leider) etwas zu sagen haben, an ihren Posten.
    5.) Geschäftsführer, die offensichtlich allesamt eine Rechenschwäche haben.
    Okay, Punkt 1, gab es in letzter Zeit für Hannover nur im Fernsehen. Aber nächste Saison quetschen wir uns dann alle in den Playoffs in Langenhagen. Na, da bleibt nur zu hoffen, dass sich M.S. wieder hinter die Bande quetscht, damit auf den Rängen zwei Leute mehr Platz haben…

  11. Béliveau sagt:

    Ich bin, wie viele andere scheinbar auch, der Meinung, dass man die Kräfte im hannoverschen Eishockey bündeln sollte. Nun geben die Hardcorefans der Scorpions und Indians immer wieder zu verstehen, dass sie lieber nach Braunschweig auswandern würden als zu fusionieren. Da es aus diesem Grund vermutlich nie zu einer Fusion kommen wird, gilt es mal zu überlegen wie man die Kräfte anders bündeln könnte. Da fällt mir spontan ein, dass nicht nur in Langenhagen, sondern auch etwa 10 km weiter nördlich Eishockey gespielt wird. Und die Celler sollte man auch nicht vergessen. Wenn sich die Vereine und vor allem die Fans im Norden von Hannover zusammentun würden hätte man zusammen mit den Fans aus der Stadt Hannover, die keinen Bock auf nordamerikanische Ureinwohner haben schon ein ganz ordentliches Fanpotenzial und dementsprechend vielleicht auch genug Wahrnehmung seitens der Sponsoren.

    • GuinnessGunnar sagt:

      Blöd nur, dass die Indians grad ein Kooperationsvertrag mit denen, die 10 km weiter nördlich spielen, abgeschlossen haben, und Herr. M.S. sich in Hr. J. H. einen persönlichen Feind geschaffen hat.

      • Wallyfan sagt:

        Den Vertrag gibt es doch nur, weil beide Vereine für sich gesehen nicht genug Spieler für die höheren Altersklassen haben.

        Das Ding ist aus der Not heraus geboren und keinesfalls ein Meilenstein der Nachwuchsförderung.

        Besteht die Kooperation mit Harsefeld eigentlich paralell oder ist die mit der neuen Kooperation Geschichte geworden?

        • GuinnessGunnar sagt:

          Natürlich wird in der deutschen Eishockeyszene nur aus der Not heraus etwas geboren, sonst wurschtelt jeder für sich selber. Hast Du Recht. Auf der anderen Seite hörten sich die verlautbarungen der PK schon vernünftig an. Es soll ja auch so sein, dass sich andere Vereine anschliessen können/ bitte möchten. Ob das Konstrukt im Sinne der Amateure aufrechterhalten wird, wenn keine weiteren Vereine sich anschliessen und die Konkurrenz im Herrenbereich zwischen diesen beiden Vereinen steigt, sich evtl. um Spieler gestritten wird. Tja, weiß man vorher nie. Im Eishockey kann man da auch nur das schlechteste erwarten.
          Unabhängig von unserer Koop, wollte ich aber nur auf Bèliveau antworten, warum aus seinem Vorschlag nichts wird solange 2 handelnde Personen dieselben bleiben. Aber auch da will ich mittelfristig nichts ausschliessen. Ich kenn den Zwist nicht, weiß nicht worum es geht und wie tief die Abneigung sitzt. Von dem was ich aus den öffentlichen Medien/Foren entnommen habe, wohl etwas tiefer, aber who knows?
          Über Koop mit Harsfeld weiß ich ebenso nichts. Bin kein Insider.

  12. Indianer1974 sagt:

    Hannover United ,
    jezt ist die beste chance,
    wenn erst mal wieder jeder sein eigenes süppchen kocht, ist es zu späht,
    warum können sich die feinen herrn fanbeauftragten nicht mal an einen tisch setzen ? wird doch wohl einige schnittstellen geben,
    wahrscheinlich ist einer dick köpfiger als der andere, und keiner will über seinen schatten springen ,

    Hannover United jezt oder nie, rumpel eischockey in der dritten liga auf dauer nein danke wahr schon leztes jahr in der 2 liga teilweise zu mies

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