Abschied vom Eisblock

Der Sport ist ein schnelllebiges Geschäft. Und das gilt auch für unseren gemeinsamen Lieblingssport – das Eishockey. Plötzlich spielt in der deutschen Oberliga eine Mannschaft aus den Niederlanden mit, der Bundestrainer heißt Marco Sturm und aus der einstigen deutschen Eishockey-Hochburg Hannover ist ein gleich dreifach besetzter Drittliga-Standort geworden. Man muss sich fast ein wenig kneifen, um zu glauben, dass das alles die Realität ist.

Doch auch außerhalb der Eisfläche verändern sich die Dinge manchmal schnell. Und so wird sicherlich dem einen oder anderen aufmerksamen HAZ-Leser aufgefallen sein, dass er bereits seit einem guten halben Jahr keine Artikel von mir mehr im Sportteil seiner Tageszeitung gelesen hat. Nicht über das hannoversche Eishockey, aber auch sonst nicht. Der Grund ist ganz einfach: Ich habe Anfang des Jahres innerhalb des Verlages die Position gewechselt und bin inzwischen für die Berichterstattung in den Lokalteilen der südlichen Region von Laatzen bis Barsinghausen verantwortlich.

Da ich aus der Distanz nun keine Beiträge mehr verfassen kann, werden wir den Eisblock leider schweren Herzens abschmelzen müssen.

Natürlich hat das Eishockey aber auch nach meinem Wechsel einen sehr hohen Stellenwert innerhalb der HAZ-Sportredaktion. Das wird schon dadurch deutlich, dass sich mit Heiko Rehberg regelmäßig der Sportchef persönlich mit dem Geschehen rund um den Puck beschäftigt.

Wie gesagt: Ihr werdet in der HAZ auch weiterhin sehr gut über die drei hannoverschen Klubs und das Geschehen auf den restlichen Eisflächen innerhalb und außerhalb von Deutschland informiert werden. Und mich werdet ihr in der kommenden Saison sicherlich das eine oder andere Mal als ganz normalen Besucher in einem Eisstadion treffen – egal, ob am Pferdeturm, in Langenhagen oder in der Wedemark. Denn Eishockey ist und bleibt eine Herzensangelegenheit für mich. Daher stehe ich dann natürlich auch jederzeit für Gespräche rund um den Puck zur Verfügung.

Ich danke euch für die tollen Diskussionen in den vergangenen Jahren. Und wenn bei dem einen oder anderen Beitrag auch einmal ein wenig „übertriebene Härte“ dabei war – es hat mir trotzdem sehr viel Spaß gemacht.

 

Wir sehen uns demnächst an der Eisfläche,

 

Eurer Björn Franz

Ein Eismärchen

Ich habe ja schon einiges im Eishockey erlebt. Spiele, die wegen Nebels abgebrochen oder gar nicht erst begonnen wurden. Spiele, bei denen mehrmals Plexiglasscheiben ausgetauscht werden mussten oder die Strafbanktür nicht mehr zu ging. Und sogar ein Spiel, das wegen Schrauben und Holzsplittern im Eis nicht ausgetragen werden konnte. Aber so etwas wie am Freitagabend in Langenhagen ist für mich auch eine Premiere gewesen. » weiterlesen

Ein Jooris kommt selten allein

Erinnert sich noch jemand von euch an Mark Jooris. Der Kanadier stürmte in der Saison 1996/1997 für die Hannover Scorpions. Und wie. Jooris sammelte in 57 DEL-Spielen 90 Scorerpunkte für die Scorpions, die damals noch im Mellendorfer Icehouse für Furore sorgten. Jetzt taucht der Name Jooris wieder in einer Scorerliste auf – und zwar sogar in der NHL. Josh Jooris, der 24-jährige Sohn von Mark feierte in der vergangenen Nacht sein Debüt in der besten Liga der Welt. Und auch dabei sorgte er – wie früher sein Vater – für Furore. » weiterlesen

Derbyzeit, erster Akt

Zwölf Derbys sind es insgesamt. Vielleicht sogar mehr, falls es in den Play-offs zu einem weiteren Duell zwischen zwei der drei Eishockey-Oberligisten aus der Region kommen sollte. Nach dem EC Hannover Indians und den Hannover Scorpions, die sich schon in der vergangenen Saison packende Spiele geliefert haben, bereichert mit dem ESC Wedemark Scorpions von Trainer Friedhelm „Zick-Zack“ Bögelsack nun noch ein drittes Team die Liga. Und beschert den hannoverschen Eishockeyfans bisweilen sogar zwei Derbys an einem Wochenende.

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Jetzt wird es lustig

Zugegeben, es war mal wieder ziemlich ruhig um mich. Aber im Moment haben mich die „Roten“ ziemlich fest im Griff – ob in der Türkei oder hier in Hannover. Natürlich habe ich trotzdem ein aufmerksames Auge auf das hannoversche Eishockey gehabt, in dem es nach dem Ausgleich der Indians in den Derbys gegen die Scorpions jetzt in die spannende Saisonphase geht. » weiterlesen

Starke Indians – und ein möglicher Rückkehrer

Respekt, die Indians sind derzeit wirklich ein unglaublich heißes Team. Erst der Sieg in Timmendorf, jetzt der 7:3-Erfolg in Rostock – in dieser Form können die Jungs von Trainer Peter Willmann ja vielleicht sogar noch einmal in den Kampf um den 2. Platz eingreifen. Dass die Indians dabei auch noch dem Lokarivalen Scorpions ein wenig Luft auf Rostock verschafft haben, war aus hannoverscher Sicht ja auch noch ein schöner Nebeneffekt. » weiterlesen

Ein Neuer für die Abwehr! Update

Am Dienstag stand erstmals ein neues Gesicht auf dem Langenhagener Eis. Mit Michael Schöppl trainierte in den vergangenen Tagen ein junger Verteidiger zur Probe bei den Scorpions mit, der sich für einen Vertrag empfehlen wollte. Und das gelang. Die Scorpions verkündeten am Freitag die Verpflichtung von Schöppl, der schon in den beiden vorweihnachtlichen Spielen gegen die Crocodiles Hamburg und in Adendorf auflaufen soll.

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Derby, Teil 3

So, dann will ich – bevor ich meine Texte über den 4:1-Sieg der Scorpions gegen die Indians  für die Zeitung schreibe – doch mal schnell eine Bühne für eure Einträge bereiten. Wie fandet Ihr das Derby in der Arena? Hat das eine Zukunft? Oder reicht es als einmaliges Event, und von jetzt an soll es wieder in der Eishalle Langenhagen und am Pferdeturm weitergehen? Für mich steht jedenfalls eins fest: » weiterlesen

Getrennte Wege?

Im Print haben wir ja schon darüber berichtet. Aber trotzdem will ich das Thema Endrunde auch hier noch einmal aufs Eis werfen. Denn nach heutigem Stand der Dinge würde es in der Endrunde, für die sich in der Oberliga Nord die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 4 qualifizieren, keine weiteren Derbys zwischen den Indians und den Scorpions geben. » weiterlesen

In eigener Sache

Ich denke, wir sind an einem Punkt angekommen, an dem hier einmal ein paar Dinge geklärt werden müssen. Denn die Art und Weise, in der hier seit einiger Zeit „diskutiert“ wird, hat aus meiner Sicht inzwischen eine Grenze deutlich überschritten. Das werde ich so nicht weiter laufen lassen und möchte das auch gerne begründen. » weiterlesen